Erwachsene
Die Diagnostik und Indikationsstellung setzt
sich mit folgenden Fragestellungen auseinander
Welches
sind stärkende, sicherheit- und haltgebende Anteile? Welche
Hilfen
und Entlastungen
können schnell und einfach aktiviert und genutzt werden?
Was
wurde gestört und funktioniert nicht mehr? Welche Konsequenzen
ergeben
sich hieraus? Wie ist das Ausmaß und die Schwere der Problematik?
Was
war nie da und muss bereitgestellt werden?
Was
schlummert und kann entwickelt werden? Welche Hilfen lassen sich
mittelfristig
nutzen?
Es können folgende Konflikte hierbei unterschieden werden
normaler
antinomischer
tragischer
neurotischer
und
verschobener
Konflikt
Wesentliche Fragestellungen sind hierbei
„Was
hat bisher geholfen und muss weiter gefördert, bzw.
zunächst
bereitgestellt und entwickelt werden (Salutogenese)?
und
„Wo
und auf welche Weise zeigen sich Problematiken und
Konflikte,
in der Vergangenheit,
der
Persönlichkeit,
dem
Umfeld und
den
Lebensentwürfen des Patienten (Pathogenese)?