Die Qualität der Führungskräfte und ihrer Mitarbeiterteams ist mithin entscheidend für die Zukunft einer pädagogischen Einrichtung. Dabei kommt es auf die Fachkompetenzen an,
die Führungskraft und Team benötigen, um sich für die alten und neuen Anforderungen
fit zu machen. Durch unterschiedliche Formen der Supervision und des Coachings
können persönlich erlebte Belastungen in ihrem persönlichem und institutionellem
Kontext verstanden, „greifbar“ gemacht und selbst neue Perspektiven eingenommen
werden. Dies führt oft zu einer direkten Entlastung und öffnet den Blick für neue
und andere Handlungs- und Lösungsalternativen.



Das Angebot richtet sich insbesondere an Personen aus pädagogischen, sozialen, therapeutischen, schulischen und pflegerischen Arbeitsfeldern, sowie an
Führungskräfte.



Es können je nach Aufgabenstellung unterschiedliche Funktionen übernommen werden.
Mit meiner tiefenpsychologisch - interaktionalen Methodenkompetenz und dem therapeutischem Fachwissen stehe ich einem System zur Seite, u. a. als

Innovator und Supervisor
, der von außen kommend neue Ideen einbringt und eine Distanzierung von den nahen Themen ermöglicht, mit der wieder Lösungen entdeckt
werden können, als

Vermittler
, der komplexe Probleme „übersetzt“, um sie begreifbar und damit lösbar zu machen, als

Coach und Begleiter
, der bei der zwischenmenschlichen Kommunikation Einsichten ermöglicht.


Als System kann z. B. der Einzelnen in seinem beruflichen Umfeld gesehen werden, oder auch die pädagogische Einrichtung.



Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, die eigene berufliche Rolle wie auch die Teamstrukturen zu klären und zu reflektieren. Die äußeren und inneren Zwänge und Anforderungen der Institution können dabei beleuchtet werden. Sie können ihre
individuellen Ziele neu definieren und Handlungsmöglichkeiten zum Erreichen dieser Ziele ableiten, sowohl in Bezug auf die Einrichtung, als auch in Bezug auf die Klienten.



Die Themen bestimmt der/die SupervisantIn. Das reicht von der persönlichen Entlastung
in zunehmend komplexer werdenden Arbeitswelten mit ihren vielschichtigen Problemkulminationen bis zur Entwicklung von Handlungsstrategien im Umgang mit
Klienten, oder zu Personalfragen bei der Einzelberatung von Führungskräften, u. v. m.



Die Fallsupervision ist ein wichtiges Instrumentarium sowohl für die Einzelsupervision
wie auch für die Teamsupervision. Hier werden systematisch Klienten aus dem
Arbeitsalltag von dem/der SupervisantIn vorgestellt und die zugrunde liegende
Problematik unter psychologisch – pädagogisch – therapeutischen Gesichtspunkten besprochen. Als Zielperspektive sollen alltagstaugliche Handlungsstrategien im Umgang
mit den Klienten und ihren Problemen reflektiert, ergänzt oder neu entwickelt werden.

Literatur zum Thema


© 2003 PPOS - Psychotherapeutische Praxis Oliver Staniszewski